Bei der Wahl des richtigen Skateboards ist schon so manch einer ins Schleudern gekommen. Denn der Markt hat sich seit den 50er Jahren stetig entwickelt und es gibt mehr Modelle, als sich zunächst für den Laien vermuten lässt.

Anfänger verzichten zumeist auf die Option, sich ein Skateboard selbst zusammenzustellen, und wählen das Komplettboard. Meist ist dies nicht nur die einfachere, sondern auch die kostengünstigere Variante. Während beim Zusammenstellen über die Einzelteile wie Deck, Achsen und Rollen nachgedacht werden muss, steht das Komplettbord fix vor dir und du merkst schnell, ob ihr beide füreinander geschaffen seid. Doch ins Grübeln kommt man dennoch. Denn wie sieht es mit der Wahl zwischen klassischen Skateboards oder einem Longboard aus?

Die Longboards prägen vermehrt das Straßenbild, sie sind – wie ihr Name schon sagt – lang und fahren sich ruhig. Ideal somit für Anfänger, und auch Kinder können sich mit den Longboards nach kurzer Übungszeit schon recht gut fortbewegen. Man steht auf den langen Brettern sicher, kann Hügel und Abfahrten nutzen und gechillt seinen Weg machen.

Wenn es um Tricks und Jumps geht, ist das Longboard allerdings nicht unbedingt erste Wahl, die Möglichkeiten sind hier doch eher etwas begrenzt. Wer gerne experimentiert und sich weiterentwickelt, der fährt mit einem klassischen Skateboard wie dem Cruiser oder Mini Cruiser besser oder wählt ein Street Skateboard, welches quasi für Tricks geschaffen wurde.

Für die Wahl des Skateboards entscheidend ist der Ort, an dem man es einsetzen möchte. Straße, Skatepark, Halfpipe, wo willst du fahren und skaten?

Für die Wahl der richtigen Breite des Decks ist die eigene Köpergröße der Indikator. Es lohnt sich, sich in einem Fachgeschäft von einem skateaffinen Mitmenschen beraten zu lassen. Der Internet-Kauf verlockt eher dazu, sich in den Style und insbesondere in das Deck, bzw. im Speziellen in das Design der Unterseite der Standfläche, zu verlieben.

Damit du lange Freude an deinem Skateboard hast, hol dir bestenfalls mehrere Meinungen ein. Und dann: genieß den Fahrtwind.