Wer kennt noch das Inliner-Fahrgefühl aus den 80er oder 90er Jahren?

In bunten Farben und mit Hartschalten am Fuß fuhr man durch die Straßen und fühlte sich dabei wie am. Um den Schuh an- oder auszuziehen bückte man sich und festigte oder löste die Schnallen der harten Boots ähnlich wie bei einem Skischuh. Wenn man die Socke aus dem Schuh zog, kam es schon mal zu unangenehmer Qualmbildung, mindestens aber zu deutlichen Schweißabdrücken an Zehen und Hacke.

Wieviel bequemer ist das Inlinerfahren seitdem geworden. Heute hat man, wie in so vielen Dingen, eher mit der Qual der Wahl zu kämpfen. Sollen es Fitness-, Free- oder Speedskates sein, Skates für aggressivere Fahrweise und den sportlichen Einsatz oder vielleicht Hockeyskates?

Inlineskates sind heutzutage leicht, gepolstert und daher sehr bequem für den Fuß. Ventilationssystem, Atmungsaktivität, geringer Rollwiderstand, gute Reaktion auf Bodenunebenheiten, all dies ist für den unbeschwerten Fahrspaß berücksichtigt.

Ein Mix aus Schnallen und Klettverschlüssen sorgt für den richtigen Sitz. Praktisch sind die modernen Systeme zum Schließen des Schuhs, wie zum Beispiel das Boa Verschlusssystem. Dank Drehmechanismus wird der Schuh passgenau an den Fuß angepasst. Druckstellen gehören der Vergangenheit an und der Schuh ist in Windeseile an- und ausgezogen und kann sogar noch während der Fahrt mit einem geübten und gebückten Griff nachjustiert werden.

Schon für unter 100 Euro kann man gute Inliner für Anfänger, Neugierige und Einsteiger in den Sport bekommen.

Noch mehr Spaß macht es natürlich mit ein bisschen mehr Budget, denn in der Regel wurde bei den leicht teureren Schuhen in die Verarbeitung investiert, man hat länger und mehr von den Inlinern.

Wer mehrmals in der Woche auf Inlinern unterwegs ist, vielleicht damit sogar seinen Arbeitsweg zurücklegt oder eine regelmäßige Runde zum Feierabend absolviert, der kann gut und gerne etwa 400 Euro in sein rollendes Paar investieren.