Die CPH Open erstmals in drei Städten

Seit 2007 findet das CPH Open statt, ein jährliches Skateboard-Event für die internationale Skateboard-Elite und ihre Fans und Zuschauer. Mehr als andere Contests hängt das CPH Open vom Spaß und Einsatz seiner Teilnehmer und den Zuguckenden ab, denn es ist 100 Prozent unabhängig, auch wenn es durchaus Sponsoren gibt.

Doch die Sponsoren werden einbezogen, sie müssen sich quasi für die CPH Open qualifizieren, sollen nicht etwa nur ihr Logo anbringen und auf Verkaufserlöse hoffen, sondern echter Teil der CPH Open-Philosophie werden. Gemeinsam werden sinnvolle Projekte ins Leben gerufen, wie der Bau eines Skateparks in Kopenhagen, die Organisation einer Party oder das Spendensammeln für einen Skatepark in Myanmar. Ein Gewinn für die Skateboard Szene.

Das Indi-Event CPH Open, normal in Kopenhagen ausgetragen, fand 2018 überraschenderweise und erstmals an verschiedensten Locations in gleich drei Städten statt: Kopenhagen, Amsterdam, Berlin. Das 2018 Event CPH Open bewegte sich innerhalb von neun Tagen von Kopenhagen in Dänemark nach Amsterdam in den Niederlanden und endete schließlich in Berlin, der deutschen Hauptstadt. Während es in Dänemark mit kleinen Skateboard-Events losging, steigerten sich Größe und Bedeutung, in Berlin fanden die Hauptevents statt. Zu den Austragungsorten gehörten das Rathaus in Kopenhagen, Tivoli Gärten, historische Berliner Brücken und fotogene sowie filmreife Spots wie verlassene Supermärkte oder Häuserreihen. Insgesamt war dies wohl der längste Skateboard-Contest, der jemals stattgefunden hat. Für alle Skater und Fans in jedem Fall eine Europareise Europareise, die unter einem besonderen Stern stand.

Das CPH Open wurde einst 2007 von Leuten mit einem Faible und Auge für das Besondere ins Leben gerufen, häufig mit einem Hintergrund aus Film, Fotographie, Design oder Bau von Skateboards oder Politik versehen. Es fand ursprünglich in Kopenhagen statt. Der Name CPH Open ist auf den Drei-Letter-Flughafencode von Kopenhagen, CPH, zurückzuführen. Heute fühlen sich Tausende aus aller Welt jährlich angezogen, was die Verteilung auf verschiedene Städte sinnvoll macht.

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