Der neue “Eller Skatepark” in Düsseldorf

Im Juni wurde der größte Skatepark von ganz Deutschland eröffnet.

Die Düsseldorfer sind die glücklichen Skater, die es getroffen hat. Ganze 3.800 Quadratmeter Fläche misst die Anlage, auf der sich Profis wie auch Anfänger künftig austoben können.

Das lässt sich die Stadt Düsseldorf richtig etwas kosten und zahlt für ihren „Eller Skatepark“ etwa zwei Millionen Euro. Elf Jahre lang hatte die Düsseldorfer Skater-Szene Druck gemacht, nun hat sich dies ausgezahlt, die Anlage ist für Spaß und Training eröffnet.

Wie so häufig, hatte sich hier der Termin der Fertigstellung verschoben. Eigentlich schon für 2017 anvisiert, eröffnete der Skatepark nun in diesem Jahr seine Pforten.

Alle Altersgruppen kommen auf der großzügigen Anlage mit der glatten Betonlandschaft auf ihre Kosten, egal wie fortgeschritten die Skate-Fähigkeiten bereits sind. Unterteilt wird in „Kids-Area“, „Street-Area“, „Flat-Area“ und eine „Bowl-Area“, dabei gibt es verschiedene Schwierigkeitsgrade von leicht bis schwer.

Schon im September 2018 kommt die Anlage bei einem großen Wettbewerb zum Einsatz. Dann werden hier vom 14. bis 16.9. die Deutschen Skateboard Meisterschaften ausgetragen. Und trainiert wird eifrig für die Olympischen Spiele im Sommer 2020 in Tokio.

Erstmals in der Geschichte ist das Skateboarden Teil von Olympia und eine offizielle Disziplin. Wie es der Zufall will, kommt eine der deutschen Skateboarder-Hoffnungen, Lennard „Lenni“ Janssen, direkt aus Düsseldorf. Bereits zum deutschen Skateboard-Team gehörend könnte es ihm gelingen, sich für Olympia zu qualifizieren in der Disziplin „Park”.

Neben „Park“ gehört „Street“ zu den Disziplinen, in den bei der Olympiade 2020 mehr als 80 Skaterinnen und Skater gegeneinander antreten werden. Ab 2019 beginnen die Qualifikationen der Skateboarder für die Olympischen Spiele. Die Olympischen Spiele erhalten damit eine Verjüngungskur.

Deutschlands größter Skaterpark bietet übrigens nicht nur Unterhaltung für Skateboarder, sondern auch für BMX-Fahrer und -Fahrerinnen. In der Street- und Poollandschaft kommt künftig wohl so ziemlich alles, was Rollen hat, zum Einsatz.

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